Video vom Spiel gegen Horkheim
Montag, Oktober 6th, 2008Auf der Homepage der Kreiszeitung Böblingen gibt es ab sofort das Video von unserem Spiel gegen Horkheim zu sehen. Einfach hier klicken!
Auf der Homepage der Kreiszeitung Böblingen gibt es ab sofort das Video von unserem Spiel gegen Horkheim zu sehen. Einfach hier klicken!
2. Spiel -> 2. Sieg! Das hört sich doch gut an! Allerdings hat die Mannschaft gezeigt, daß sie noch viel Luft nach oben hat! Ausschnitte des Spiels gibt es auf der Homepage der Kreiszeitung Böblingen!
So, es ist geschafft! Endlich hat die Handballsaion 08/09 begonnen! Am Samstag spielten wir in Leipzig und konnten mit einem sicheren 28:19 Auswärtssieg die Heimreise antreten! Am Samstag haben wir unser erstes Heimspiel. Gegener ist der VfL Waiblingen. Waiblingen war neben Erlangen die einzige Mannschaft, gegen die wir in der letzten Saison nicht gewinnen konnten. Das muß sich am Samstag ändern!
Nach fast 3 Monaten Vorbereitung startet am Samstag endlich die Regionalliga Saison 2008/2009. Nach unserem hervorragenden 2. Platz in der letzten Runde, gilt es jetzt zu beweisen, daß diese Leistung keine “Eintagsfliege” war. Mit Oliver Heß (TV Flein) und Matthias Reiser (VfL Waiblingen) haben wir 2 Neuzugänge. Außerdem gehören die beiden SGler Marcel Kohler und Felix Holczer zum Kader der Ersten.
Unser erstes Spiel findet in Leipzig gegen den SC DHfK Leipzig statt. Der Sachsenmeister hat sich mit insgesamt 10 (!) Neuzugängen verstärkt und wird alles daran setzen, die schlechte Leistung im DHB Pokal (gegen Horkheim mit 30:16 verloren) vergessen zu machen.
So heißt unser erster Gegner in der neuen Regionalliga Saison 2008/2009. Wie in der letzten Saison dürfen wir im ersten Spiel gleich zum Sachsenmeister. Momentan bin ich noch am planen, ob wir fliegen oder mit dem Bus fahren! Natürlich wäre fliegen angenehmer, aber leider geht nur ein Flug von Stuttgart nach Leipzig und der startet schon um 6:30 Uhr! Was machen wir dann bis 19:30 Uhr in Leipzig?
Aber nun zum Gegner! Die Leipziger sind ein Handballverein mit großer Tradition. Immerhin wurden sie sechsmal DDR-Meister und der Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1966 war natütlich der größte Erfolg des Aufsteigers!
Für die neue Saison haben sich die Leipziger einiges vorgenommen! Obwohl sie als Sachsenmeister ja schon einiges an Qualität haben müssen, wollen sie in der Regionalliga wohl gleich durchstarten. Dafür sprechen die sage und schreibe 10 Neuzugänge!!!
Schon seit 3 Wochen trainiert unsere erste Männermannschaft wieder. Am Wochenende stand das erste Highlight der Vorbereitung an! Morgens um 9 Uhr ging es nach Albstadt. Dort wurde eine Trainingseinheit absolviert und um 13:30 Uhr gegen die HSG Albstadt gespielt. Der Württemberg-Ligist wurde mit ca. 20 Toren unterschied besiegt. Nach nur 20 Minuten Pause stand dann gleich der nächste Gegner parat. Allerdings hatte die HSG Langenau als Regionalliga-Aufsteiger ein anderes Format. Unsere Jungs waren schon ziemlich platt und mußten ganz schön beissen! Am Schluß mußten wir uns mit 2 Toren geschlagen geben.
Nach dem Spiel ging es für das Team weiter nach Sigmaringen. Dort wurde gegrillt und der Mineralhaushalt wieder ausgeglichen! Für Sonntag war eine Kanutour geplant, allerdings mußte diese wegen Wassermangel abgesagt werden! Also ging es ab in den Klettergarten! Hiervon hat Martin J. mir ein paar Bilder zur Verfügung gestellt. Leider kann ich die momentan nicht hochladen! Das neue Update stellt sich quer! Kommt Zeit kommt Roy und die Bilder!
Liebes Tagebuch,
heute möchte ich in dich reinschreiben, was am Tag unserer Heimkehr, am Sonntag alles passiert ist. Da wir um 12 Uhr unsere Zimmer räumen mussten, waren wir gezwungen, quasi direkt nach dem Aufstehen bis ca. 18 Uhr (unser Flieger sollte um 20 Uhr starten) an der frischen Luft rumzuhängen.
Zum Trinken war keinem mehr zumute, von daher war bei allen „Chillen“ angesagt. Die Strand-Clique ging, wer hätt’s gedacht, an den Strand, die mit den Brokeback-Mountain-Hüten gingen passenderweise Minigolf spielen und andere bummelten über die Insel, fuhren mit der Kutsche nach Ballermann 5 um dort Billard zu spielen und klapperten Souvenir-Läden ab.
An diesem Tag war mein grüner Ball mein ständiger Wegbegleiter. Wo immer sich die Gelegenheit bot, wurde ein kleines 7-Meter-Schießen veranstaltet oder in der Fußgängerzone Tennis gespielt. Lars M-H und ich erlebten dabei ein Abenteuer und können uns glücklich schätzen, dass wir noch leben. Wir spielten in der Nähe unsres Hotels auf ein Garagentor 7-Meter-Werfen, als sich auf einmal das Tor öffnete und auf einmal ein 1,90 Meter breiter, bärtiger Brecher mit vor Wut blitzenden Augen herausstürmte und sich vor uns aufbaute. Auf seinem T-Shirt prangten in riesigen Lettern die Wörter „Kill all Germans“. Er hatte wohl kurz seine kriminellen Machenschaften in der Garage liegen lassen, um Aggressionen abzubauen und seinen Blutdurst zu stillen. Wir wurden immer kleiner, schauten uns an und wollten uns entschuldigen. „Scheiße, was heißt „Tschuldigung“ auf Spanisch?“ Mein Kopf war leer. Lars fiepste ein kaum hörbares, vor Todesangst zittriges „Sorry“ und vor meinen Augen lief der Film des vorherigen Abends ab. Verdammt, gerissen. Der vermeintliche Mörder sagt „Ok“, wir drehten uns um 90° und spielten auf der Rückwand vom Crepes-Haus weiter.
Irgendwann kam dann der Zeitpunkt, mit dem Taxi zum Flughafen zu fahren.
Dort angekommen flimmert auf den Bildschirmen die für die meisten furchtbare Botschaft: Unser Flug hat ca. 2 Stunden Verspätung. Zwischen den allgemeinen Flüchen und Verwünschungen der Fluggesellschaft sind aber auch Jubelrufe zu hören: „Geil, können wir noch länger 7-Meter-Schießen.“ Das taten wir dann auch, bevor wir dazu übergingen, über die Sitzreihen für Wartende Tennis zu spielen.
Für musikalische Begleitung war auch gesorgt: Flughafenarbeiter demonstrierten unter Anwendung von Trommeln, Trompeten und einer Hochdruckfanfare für das gleiche Gehalt wie die Kollegen aus Madrid.
Um 22 Uhr hoben wir unter der Lenkung von Kapitän „Schaiffele“ ab gen Heimat. Unsere Befürchtung, wir verpassen die letzte S-Bahn, bewahrheitete sich nicht. Zwei Minuten vor Ultimo kamen wir an den Bahnsteig. In Rohr erreichte uns die nächste schlechte Nachricht: Wegen eines Personenschadens fielen alle Züge zwischen Böblingen und Herrenberg aus. Und nichtmal ich hatte mehr Lust auf Ball spielen.
In Böblingen holte uns fünf Bahnfahrer Tobi K.s Vater ab und alles war gut.
So, liebes Tagebuch, das war mein Malle-Abenteuer-Urlaub, ich hoffe, dir hat es gefallen und wir können mal wieder da hinfahren.
Adios- Dein Oskar
Liebes Tagebuch,
nach dem dritten Tag habe ich nun endlich herausgefunden, was die diesjährigen Superhits auf Malle sind: „In Peru in Peru in den Anden/ fliegt ne Kuh fliegt ne Kuh, kann nicht landen“ ist ganz oben mit dabei. Außerdem das bekannte „Allee, Allee, eine Straße, viele Bäume, das ist eine Allee“ oder so. Gesungen wird das von Tim Toupet, der zusammen mit Ex-Lindensträßler Willi Herren gestern an unserm Strand ein Fotoshooting für die BILD-Zeitung gemacht hat (Marc Sailer hat Fotos).
Der Samstag war generell gemütlicherer Natur. Den Beach-Soccer-Kick gewann alt gegen jung dank eines spektakulären Seitfallziehers vom Eipp.
Danach wurde im „Deutschen Eck bei Michael“ Fußball-Bundesliga geschaut. Wenn ihr mal dahin kommt, bestellt NICHT Spaghetti Bolognese mit kleinem Salat. Ungenießbar! (Meine Essunlust konnte aber auch von der Trinklust am vorherigen Abend rühren)
Fußballfachmann Martin Johannson entschied das Tippspiel für sich und steckte 10€ Gewinn ein, die er mit mir in der Spielhalle am Ballermann 1 (ca. 40 Minuten Laufweg) gleich auf den Kopf haute.
Auf dem Weg dorthin begegnete uns woher auch immer Florian Falk mit einem leuchtenden Sonnenbrand an Wadenbein und Fußrücken. Daher kommt wohl der Begriff „Glühstrumpf“.
Nachdem nun die ersten Biere wieder schmeckten, begab sich die gesammelte Mannschaft ins Oberbayern, wo aber irgendwie mal garnix los war, sodass wir gleich in den Nachbarclub weitergingen, wo wenigstens Rentnerdisco war. Eine unberühmte Frau sang miserabel Playback und auf dem Klo wurde verkündet: „Ficken wird olympisch“, wobei sich die Verantwortlichen des IOC noch stritten, ob dieser „Hochleistungssport“ nun zur Leichtathletik oder zum Bodenturnen zu zählen sei. Meine Meinung: Bei Peter S. handelt es sich eindeutig um Stabhochsprung und damit um Leichtathletik. Allerdings fällt mir hierbei folgendes Wortspiel ein: Neues vom Hodenturnen: Sackhüpfen heißt jetzt Eierlauf. Mal schauen, auf was sich die Erfinder einigen.
Im Anschluss fanden wir uns im Megapark ein, worauf der Schwede und meine Wenigkeit bald zum Verlassen desselbigen aufgefordert wurden, da wir einen Mülleimer um wenige Zentimeter verschoben hatten.
Das konnte die Stimmung nicht trüben, Martin Johannson hatte der Geldjieper gepackt und er bot an, für wenige 5€-Scheine nackend und nachts im Meer zu baden. Das wollten sich die Anwesenden (u.a. Kai + Tim W., Nölscher & Tobi K.) nicht entgehen lassen und freuten sich über den komischen Schweden.
Nach einem kurzen Abstecher bei der Käse + Crepes-Bude um die Ecke war meine Nacht um ca. 3 Uhr dann auch schon vorbei. Noch viel früher hatte Tobias B. das zeitliche gesegnet: eine Wodka-Allergie verursachte bei ihm rötlichen Ausschlag, Müdigkeit und Unwohlsein.
Es war mir aber gelungen, dem anfänglich schläfrigen Lars M-H den Malle-Spirit einzuverleiben, um 5.30 Uhr weckte er das gesamte Hotel und verkündete feierlich, er habe sein Handy verloren. Er veranstaltete zusammen mit FloFa eine Party im dafür prädestinierten Zimmer 33, bei der ich spontan mitfeierte. Schön war’s.
Gute Nacht Tagebuch, ich klapp dich jetzt zu,
dein Oskar