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Archive for Mai, 2008

AIDA (unsere Kabine)

Freitag, Mai 30th, 2008

Die Kabinen auf der AIDA waren größer als erwartet:

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Warum wir von unserem Zimmermädchen am Tag der Abreise begrüßt wurden und sie uns einen angenehmen Aufenthalt wünschte, bleibt ihr Geheimnis!

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Ausflug mit der AIDA (Teil 2)

Freitag, Mai 30th, 2008

Ganz wichtig auf so einem Schiff: Die Sicherheit! Deshalb muß man natürlich an einer Übung teilnehmen. Diese findet sinnvoller Weise am Anfang der Reise statt:

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Nach einer ruhigen Nacht kamen wir um 6 Uhr in Allicante an. Allicante sagte mir vor unserer Ankunft nichts und daran hat sich auch nicht viel geändert! So sieht es in dieser Stadt aus:

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Kerstin, Katja, Frank und ich mieteten uns ein Auto um einen Ausflug zu machen. Ohne Navi und ohne Karte machten wir uns auf den Weg. Schon nach wenigen Minuten fanden wir eine sehr gut ausgebaute Straße entlang der Autobahn. Nach ca. 4 Kilometern endete diese allerdings ohne jegliche Vorwarnung! Also ging’s wieder zurück. 2. Versuch in die entgegengesetzte Richtung! Leider endete auch diese Straße nach wenigen Kilometern! Also ab auf die mautpflichtige Autobahn und endlich kamen wir (nach ca. 1 Stunde) aus Allicante raus! Den beiden Mädels war es zu diesem Zeitpunkt schon schlecht! ;-)

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Nachdem wir die Autobahn verlassen hatten konnten wir wieder einige Sackgassen befahren und kehrten dann völlig genervt und mit 2 seekranken Mädels zur AIDA zurück. Da konnten sich Frank und ich an der Bar erstmal erholen!

Ausflug mit der AIDA (Teil 1)

Mittwoch, Mai 28th, 2008

Am Sonntag flogen Katja und ich nach Mallorca. Malle ohne Ballermann? Das war eine ganz neue Erfahrung für mich. Der Stress bis zur Ankunft in Palma war auch deutlich größer als bei meinen bisherigen Besuchen der Touri-Insel! Am Samstag haben wir uns noch das Debakel der “No Angels” angeschaut, dann 3 Stunden geschlafen und um 4:15 Uhr waren wir schon im Auto unterwegs! Abflug war um 6:15 Uhr! Leider hatten wir einen sehr unruhigen Flug. Lag es am Wetter? Oder an der Nervosität? Oder doch einfach daran, daß eine Frau das Flugzeug flog? Keine Ahnung!

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Nach einem Transfer von ca. 15 Minuten konnten wir dann gleich auf der AIDA einchecken. Das Einchecken dauerte allerdings deutlich länger. Unser Zimmer durften wir erst am späten Nachmittag beziehen und so konnten wir schon mal das Schiff erkunden.

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Schnell war eine Bar gefunden! An dieser Stelle noch ein herzliches Danke schön an die Telekom, die unsere ganzen Getränke bezahlte!

Unsere Zimmer konnten wir dann gegen 15 Uhr beziehen. Zu dem Zeitpunkt war nicht mehr ganz klar, ob das Schiff oder ich schwanke, oder doch beide?

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Mit einem Sektempfang, den Önder organisierte und bei dem Frank die passenden Worte fand, ging es weiter. Die Mädels hatten auch Ihren Spaß:

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Dann noch schnell was gegessen und um 22 Uhr legte unsere AIDA ab! Mit der richtigen Musik (Sail away) und einer Lasershow verabschiedeten wir uns in Richtung Allicante!

Champions League Finale in Kiel

Dienstag, Mai 13th, 2008

Am Sonntag war ich beim Champions League Finale in Kiel! Allerdings bekamen wir keine Karten mehr und so ging es zum Public Viewing in die Forstbaum Schule. Natürlich war ich sehr skeptisch, aber man kann auch in der Forstbaum Schule Handball schauen! Pünktlich zum Spielbeginn waren wir da! Die Stimmung war super:

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Allerdings hatten wir nicht gerade die besten Plätze. Ich konnte das Spiel leider nur so verfolgen:

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Deshalb machten wir uns zur Halbzeit auf den Weg zur Ostseehalle (jetzt Sparkassen-Arena). Dort gab es nur einen Radiokommentar und der war auch noch schlecht. Allerdings war der THW ja nicht viel besser. Auch das Date mit Franzi und Nadine klappte nicht, da die beiden Damen sich noch etwas länger (ca. 3 Stunden) im VIP Raum vergnügten! Witzig waren noch die Fanschals (THW Champions League Sieger 2008), die man sehr günstig erwerben konnte!

Letzter Tagebucheintrag vom 5.5.

Donnerstag, Mai 8th, 2008

Liebes Tagebuch,

heute möchte ich in dich reinschreiben, was am Tag unserer Heimkehr, am Sonntag alles passiert ist. Da wir um 12 Uhr unsere Zimmer räumen mussten, waren wir gezwungen, quasi direkt nach dem Aufstehen bis ca. 18 Uhr (unser Flieger sollte um 20 Uhr starten) an der frischen Luft rumzuhängen.
Zum Trinken war keinem mehr zumute, von daher war bei allen „Chillen“ angesagt. Die Strand-Clique ging, wer hätt’s gedacht, an den Strand, die mit den Brokeback-Mountain-Hüten gingen passenderweise Minigolf spielen und andere bummelten über die Insel, fuhren mit der Kutsche nach Ballermann 5 um dort Billard zu spielen und klapperten Souvenir-Läden ab.
An diesem Tag war mein grüner Ball mein ständiger Wegbegleiter. Wo immer sich die Gelegenheit bot, wurde ein kleines 7-Meter-Schießen veranstaltet oder in der Fußgängerzone Tennis gespielt. Lars M-H und ich erlebten dabei ein Abenteuer und können uns glücklich schätzen, dass wir noch leben. Wir spielten in der Nähe unsres Hotels auf ein Garagentor 7-Meter-Werfen, als sich auf einmal das Tor öffnete und auf einmal ein 1,90 Meter breiter, bärtiger Brecher mit vor Wut blitzenden Augen herausstürmte und sich vor uns aufbaute. Auf seinem T-Shirt prangten in riesigen Lettern die Wörter „Kill all Germans“. Er hatte wohl kurz seine kriminellen Machenschaften in der Garage liegen lassen, um Aggressionen abzubauen und seinen Blutdurst zu stillen. Wir wurden immer kleiner, schauten uns an und wollten uns entschuldigen. „Scheiße, was heißt „Tschuldigung“ auf Spanisch?“ Mein Kopf war leer. Lars fiepste ein kaum hörbares, vor Todesangst zittriges „Sorry“ und vor meinen Augen lief der Film des vorherigen Abends ab. Verdammt, gerissen. Der vermeintliche Mörder sagt „Ok“, wir drehten uns um 90° und spielten auf der Rückwand vom Crepes-Haus weiter.
Irgendwann kam dann der Zeitpunkt, mit dem Taxi zum Flughafen zu fahren.
Dort angekommen flimmert auf den Bildschirmen die für die meisten furchtbare Botschaft: Unser Flug hat ca. 2 Stunden Verspätung. Zwischen den allgemeinen Flüchen und Verwünschungen der Fluggesellschaft sind aber auch Jubelrufe zu hören: „Geil, können wir noch länger 7-Meter-Schießen.“ Das taten wir dann auch, bevor wir dazu übergingen, über die Sitzreihen für Wartende Tennis zu spielen.
Für musikalische Begleitung war auch gesorgt: Flughafenarbeiter demonstrierten unter Anwendung von Trommeln, Trompeten und einer Hochdruckfanfare für das gleiche Gehalt wie die Kollegen aus Madrid.
Um 22 Uhr hoben wir unter der Lenkung von Kapitän „Schaiffele“ ab gen Heimat. Unsere Befürchtung, wir verpassen die letzte S-Bahn, bewahrheitete sich nicht. Zwei Minuten vor Ultimo kamen wir an den Bahnsteig. In Rohr erreichte uns die nächste schlechte Nachricht: Wegen eines Personenschadens fielen alle Züge zwischen Böblingen und Herrenberg aus. Und nichtmal ich hatte mehr Lust auf Ball spielen.
In Böblingen holte uns fünf Bahnfahrer Tobi K.s Vater ab und alles war gut.
So, liebes Tagebuch, das war mein Malle-Abenteuer-Urlaub, ich hoffe, dir hat es gefallen und wir können mal wieder da hinfahren.
Adios- Dein Oskar

Eintrag vom 4.5.

Mittwoch, Mai 7th, 2008

Liebes Tagebuch,

nach dem dritten Tag habe ich nun endlich herausgefunden, was die diesjährigen Superhits auf Malle sind: „In Peru in Peru in den Anden/ fliegt ne Kuh fliegt ne Kuh, kann nicht landen“ ist ganz oben mit dabei. Außerdem das bekannte „Allee, Allee, eine Straße, viele Bäume, das ist eine Allee“ oder so. Gesungen wird das von Tim Toupet, der zusammen mit Ex-Lindensträßler Willi Herren gestern an unserm Strand ein Fotoshooting für die BILD-Zeitung gemacht hat (Marc Sailer hat Fotos).
Der Samstag war generell gemütlicherer Natur. Den Beach-Soccer-Kick gewann alt gegen jung dank eines spektakulären Seitfallziehers vom Eipp.
Danach wurde im „Deutschen Eck bei Michael“ Fußball-Bundesliga geschaut. Wenn ihr mal dahin kommt, bestellt NICHT Spaghetti Bolognese mit kleinem Salat. Ungenießbar! (Meine Essunlust konnte aber auch von der Trinklust am vorherigen Abend rühren)
Fußballfachmann Martin Johannson entschied das Tippspiel für sich und steckte 10€ Gewinn ein, die er mit mir in der Spielhalle am Ballermann 1 (ca. 40 Minuten Laufweg) gleich auf den Kopf haute.
Auf dem Weg dorthin begegnete uns woher auch immer Florian Falk mit einem leuchtenden Sonnenbrand an Wadenbein und Fußrücken. Daher kommt wohl der Begriff „Glühstrumpf“.
Nachdem nun die ersten Biere wieder schmeckten, begab sich die gesammelte Mannschaft ins Oberbayern, wo aber irgendwie mal garnix los war, sodass wir gleich in den Nachbarclub weitergingen, wo wenigstens Rentnerdisco war. Eine unberühmte Frau sang miserabel Playback und auf dem Klo wurde verkündet: „Ficken wird olympisch“, wobei sich die Verantwortlichen des IOC noch stritten, ob dieser „Hochleistungssport“ nun zur Leichtathletik oder zum Bodenturnen zu zählen sei. Meine Meinung: Bei Peter S. handelt es sich eindeutig um Stabhochsprung und damit um Leichtathletik. Allerdings fällt mir hierbei folgendes Wortspiel ein: Neues vom Hodenturnen: Sackhüpfen heißt jetzt Eierlauf. Mal schauen, auf was sich die Erfinder einigen.
Im Anschluss fanden wir uns im Megapark ein, worauf der Schwede und meine Wenigkeit bald zum Verlassen desselbigen aufgefordert wurden, da wir einen Mülleimer um wenige Zentimeter verschoben hatten.
Das konnte die Stimmung nicht trüben, Martin Johannson hatte der Geldjieper gepackt und er bot an, für wenige 5€-Scheine nackend und nachts im Meer zu baden. Das wollten sich die Anwesenden (u.a. Kai + Tim W., Nölscher & Tobi K.) nicht entgehen lassen und freuten sich über den komischen Schweden.
Nach einem kurzen Abstecher bei der Käse + Crepes-Bude um die Ecke war meine Nacht um ca. 3 Uhr dann auch schon vorbei. Noch viel früher hatte Tobias B. das zeitliche gesegnet: eine Wodka-Allergie verursachte bei ihm rötlichen Ausschlag, Müdigkeit und Unwohlsein.
Es war mir aber gelungen, dem anfänglich schläfrigen Lars M-H den Malle-Spirit einzuverleiben, um 5.30 Uhr weckte er das gesamte Hotel und verkündete feierlich, er habe sein Handy verloren. Er veranstaltete zusammen mit FloFa eine Party im dafür prädestinierten Zimmer 33, bei der ich spontan mitfeierte. Schön war’s.
Gute Nacht Tagebuch, ich klapp dich jetzt zu,
dein Oskar

Eintrag vom 3.5.

Dienstag, Mai 6th, 2008

Liebes Tagebuch,

ich bin heute sehr früh aufgestanden. Lars wollte ursprünglich nicht früh aufstehen, ist dann aber doch kurz nach mir wach geworden, weil ich Bälle dabeihabe.
Lars Schwend erklärte mir sein fiese Schuh-Allergie: Immer, wenn er mit Schuhen ins Bett geht, hat er am nächsten Tag Kopfschmerzen.
Am Strand war es großartig. Wir haben im Meer Ball gespielt und Fefe hat verloren und musste einen Eimer Sangria kaufen, aus dem Martin und ich getrunken haben. Mit meinem Charme und meiner Nasenbrille habe ich zwei formidable Chicks zu unseren Handtücher gelotst. Zu Beginn waren sie uns wohl gesinnt, doch dann –oh nein- bekam ich einen Laberflash und textete sie mit unnötigem aber unendlichem Wissen aus meiner Zeit als Schafhirte zu, worauf sie sich übergebend die Flucht ergriffen.
Der diesjährige Running Gag auf dem Inselstaat Mallorca ist folgender: Ein Brillen, Uhren und Brokeback-Mountain-Hüte verkaufender Dunkelhäuter spricht einen Deutschen an: „Hallo Helmut“, worauf geantwortet werden muss: „Hi Dunkelmut, hahahaha“.
Am Abend schlossen sich die zwei Aachenerinnen sich der Gruppe wieder an, bis Nölscher sie unter Zuhilfenahme verletzender Kommentare vergraulte.
Das Atemprogramm ähnelte stark dem donnerstäglichen: Bierkönig yeah, Riu Palace pfui! Da aber viele den Donnerstagabend vergessen hatten, war es schon okay, ihn zu wiederholen.
Du verstehst das bestimmt auch, liebes Tagebuch.
Tschüss- Oskar

Eintrag vom 2.5.

Montag, Mai 5th, 2008

Liebes Tagebuch,

mein 1. Abend auf Malle ist vorbei und ich möchte eine 1. Bewertung wagen. Ich fange beim Hotel an: 18€ pro Nacht ist ja schon Discount-billig, bringt aber auch einige Unannehmlichkeiten mit sich. In unserem Zimmer weht ein permanenter Klo-Geruch, der allerdings auch von meinem Zimmergenossen Lars-Meyer-Hübner stammen könnte, was dann wieder eine großartige Leistung wäre. So stelle ich mir den Geruch Venedigs zu Zeiten der Cholera vor. Außerdem müssen wir in Zimmer 33 auf Fernseher und Steckdosen verzichten. Braucht aber eh keiner. Zu allem Überfluss ist mein Mitstreiter eine echte Pfeife. L-M-H macht nichts außer pennen und furzen. Den muss ich mal auf Trab bringen.

Im Bierkönig war es ganz schön. Ich kannte zwar die meisten Lieder nicht, konnte aber trotzdem mitsingen. Man trinkt 43er mit Milch aus Maßkrügen mit den bekannten Riesenstrohhalmen. Mallorca-Feeling pur. Wetttrinken zwischen zwei Tischen, welcher Krug ist zuerst leer? Der eine Tisch verliert, will eine Revanche. Wegen eines Frühstarts glückt die Revanche, das kann der andere Tisch nicht auf sich sitzen lassen- noch mal!
Danach fühle ich mich stark genug, das Podest (den Tisch) zum Tanz aufzufordern und ernte einen großen Haufen Anerkennung. Den versprochenen Jürgen von BigBrother hab ich irgendwie genauso verpasst wie Willi Herren (den hab ich verpasst, nicht der hat Jürgen verpasst).
Im Riu Palace war es assi! Mit den Gogo-Girls war einfach nicht ins Gespräch zu kommen.
Bis morgen, dein Oskar

Mannschaftsausflug nach Malle

Montag, Mai 5th, 2008

Von Donnerstag bis Sonntag war unsere Mannschaft auf Malle! Durch meinen Geburtstag und das Fest der Stadtkapelle konnte ich daran leider nicht teilnehmen! Zum Glück hat Inge K. ein Tagebuch geschrieben, daß ich hier veröffentlich darf!

  • (N)euer Senf:

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